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Neue Meister ihres Faches - Absolventen- und Meistertag in Krastowitz

05. 03. 2009

KR ÖR Anton Heritzer begrüßte in seiner Funktion als Obmann des landwirtschaftlichen Absolventenverbandes Kärnten alle Gäste und würdigte in seiner Eröffnung die Arbeit der landwirtschaftlichen Fachschulen einerseits und betonte die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit der Berufsausbildung in der Landwirtschaft. Nach der offiziellen Begrüßung ergriff die Meistersprecherin Anita Engel das Mikrofon um das Publikum unter ihnen auch Gemeinderat Arnold Trampitsch, Landesschulinspektorin Stefanie Grabuschnig, die Kammerrätinnen und Kammerräte Barbara Wakonig, Ing. Thomas Gadner, Markus Geiger, Ing. Martin Tschernko und ÖR Karl Josef Pobaschnig sowie die Direktorinnen und Direktoren der landwirtschaftlichen Fachschulen auf höchst charmante Art und Weise durch den weiteren Abend zu führen.
Bischofsvikar Prälat Mag. Horst-Michael Rauter und Superintendent Mag. Manfred Sauer überbrachten die Grüße und Glückwünsche der katholischen und der evangelischen Kirche und LAbg. Robert Lutschonig, selbst Landwirtschaftsmeister, wies in seinen Grußworten auf das hohe Niveau in der Meisterausbildung hin.
Danach folgte der erster Höhepunkt des Abends: Frau Ministerialrätin Dr. Gertraud Pichler, gebürtige Kärntnerin und extra aus Wien angereist, gab einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und längerfristige Ziele in der Meisterausbildung. Sie erläuterte, dass die Zahlen der Meisterinnen und Meister in den letzten vier Jahren Österreichweit zwar leicht rückläufig seien, appellierte aber zugleich an die AbsolventInnen, als Motivatoren im Bundesland Kärnten aufzutreten. „Bildung ist nach wie vor der Schlüssel zum Erfolg“ erklärte Pichler und versprach, dass seitens des Landwirtschaftsministeriums die Meisterausbildung auch in Zukunft unterstützt werde und dass durch ständige Anpassungen an herrschende Wirtschaftsbedingungen die Meisterausbildung weiter an Attraktivität zulegen werde.
„Vor allem der Bereich der ländlichen Hauswirtschaft wird auf völlig neue Beine gestellt, wobei wir mit der neuen Bezeichnung „Meisterin des Betriebs- und Haushaltsmanagements“ auch ein neues Image erzeugen wollen“, gab Pichler als eine der großen Reformen bekannt.
LK-Präsident ÖR Walfried Wutscher bedankte sich danach für die großartigen Leistungen der landwirtschaftlichen Fachschulen, die den Grundstein einer fundierten landwirtschaftlichen Ausbildung in Kärnten legen.„Diese Schulen sind zu regelrechten Kommunikationszentren geworden, in denen eine ständige Vernetzung mit der Landwirtschaftskammer, im speziellen mit dem LFI und der Berufsausbildung in der Landwirtschaft erfolgt“ unterstreicht Wutscher den enormen Stellenwert der landwirtschaftlichen Fachschulen.
Im Anschluss an die Grußworte konnten die Absolventinnen endlich ihre langersehnten Urkunden in Empfang nehmen.
Besonderer Dank gilt hierbei Frau Dr. Anita Lautemann, die für die Initiierung der Meisterausbildung für Bienenwirtschaft verantwortlich zeichnet und dem Direktor der Forstausbildungsstätte Ossiach, Herrn Professor DI Günter Sonnleitner, für sein besonderes Engagement für die Meisterausbildung in der Forstwirtschaft. Günter Sonnleitner war es dann auch, dem in weiterer Folge besonderes Augenmerk geschenkt wurde. Da seine Pensionierung kurz bevorsteht wurde sein berufliches Wirken und Schaffen in Form einer Laudatio von Ing. Rudolf Planton genauer betrachtet. Gedankt wurde weiters auch Mag. Gernot Oswald, der seit nunmehr 10 Jahren unermüdlich als Trainer für die Buchhaltung im Rahmen der Meisterausbildung tätig ist.
Meistersprecher Thomas Jordan fand zu guter letzt die passenden Abschlussworte und lud die Gäste zu einem köstlichen Buffet. Für die musikalische Umrahmung sorgten die “Stiegerhofer“ unter der Leitung von FL Ing. Robert Wutte, der mit seinen „Buam“ auch nach dem offiziellen Teil zum Tanz aufspielte.